Über meine Sammelleidenschaft und mich...

Zunächst ein paar Worte zu meiner Person. Ich heiße Peter Buhl, wurde 1992 in Regensburg geboren und bin seit jeher begeistert von allem, was rot ist und blaue Lichter auf dem Dach hat - von der Feuerwehr.

Meine Feuerwehrlaufbahn...

Schon im Kindesalter waren somit alle Veranstaltungen wie "Tag der offenen Tür", Schauübungen und Brandschutzwochen Pflichttermine.

Im Dezember 2002 durfte ich im Rahmen der Aktion "Herzenswünsche" der Mittelbayerischen Zeitung einen Tag bei der Berufsfeuerwehr Regensburg verbringen. Der damalige Amtsleiter Helmut Dörre persönlich zeigte mir die Wache und auch mit der Drehleiter durfte ich fahren (siehe Foto links).

Nach gefühlt ewiger Wartezeit konnte ich im Oktober 2004 endlich selbst "Feuerwehrmann" bei der Jugendfeuerwehr der FF Burgweinting, einem Stadtteil Regensburgs, werden.

Im April und Mai 2009 absolvierte ich mit 16 Jahren die "Truppmann-Ausbildung" und durfte seitdem aktiv zu Einsätzen in der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken. Es folgten viele weiterführende Lehrgänge wie Atemschutz-geräteträger, Sprechfunker und Truppführer sowie die Lehrgänge zum CSA-Träger und ABC-Einsatz 1 und 2 an der SFS Geretsried, um ab Juli 2011 Mitglied des Gefahrgutzuges der FF Regensburg zu werden.
 

Im September 2012 begann ich kurz vor meinem 20. Geburtstag meine Ausbildung als Werkfeuerwehrmann bei der Flughafenfeuerwehr München, die ich 2015 erfolgreich abschließen konnte.

Foto links: Unterwegs mit der Flughafenfeuerwehr

Selbstverständlich war ich von August 2012 bis Mai 2016 auch in der Freiwilligen Feuerwehr Freising - meinem vorübergehenden Zweitwohnsitz für immerhin 4 Jahre - aktiv. Meine Wohnung lag nur wenige hundert Meter von der "Hauptfeuerwache" entfernt und auch wenn ich nur unter der Woche nach der Arbeitszeit bis zum nächsten Morgen an Einsätzen und Übungen teilnahm, kamen in dieser Zeit deutlich über 100 Alarmierungen zusammen.

Zwischenzeitlich blieb ich natürlich "meiner" Feuerwehr Burgweinting treu. Neben Einsätzen und Übungen am Wochenende legten wir in dieser Zeit zum Beispiel das Österreichische Leistungsabzeichen Löschaufbau in Bronze ab.

 

 

Im Juni 2016 konnte ich nach einigen bürokratischen Hürden als Brandmeister bei der Berufsfeuerwehr meiner Heimatstadt Regensburg anfangen und leiste dort seitdem in der Wachabteilung 2 meinen Dienst.

Foto links: Im "Einsatz" bei der Berufsfeuerwehr Regensburg (Foto: Alexander Auer)

Seit 2017 wohne ich mit meiner Freundin in der Gemeinde Pentling und engagiere mich auch dort in der Freiwilligen Feuerwehr. Im selben Jahr besuchte ich den Bootsführer- und den Gruppenführer-Lehrgang an der Feuerwehrschule Regensburg.

Gleichzeitig wurde ich in als Aktivenvertreter in die Vorstandschaft meiner Heimat-Feuerwehr Burgweinting gewählt und leiste dort nun bereits meine zweite Amtsperiode.

Eine weitere große Leidenschaft ist der Feuerwehrsport, also Wettkämpfe im In- und Ausland in voller Einsatzmontur mit Atemschutzgerät. Meinen ersten Wettkampf, den "Toughest Firefighter Austria", bestritt ich im Jahr 2015 in Siegendorf im Burgenland. Jährlich besuchen meine Kameraden von den "Firewolves Regensburg" und ich seitdem etwa 4 Veranstaltungen. (Siehe Foto links)

 

 

 

Im Januar 2019 übernahm ich die Leitung des Gefahrgutzuges der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg. Die damit verbundene Tätigkeit als Zugführer führe ich seitdem auch in der FF Burgweinting aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterhin bin ich seit 2019 als Realbrandausbilder im Feuerwehrausbildungszentrum des Landkreises Freising aktiv, was mir besonders Spaß macht, weil ich so den Kontakt zu meinen Kollegen aus Freising und vom Flughafen halten kann. (Foto links)

Und weil alles das nicht reicht, fahre ich seit 2019 in meiner Nebentätigkeit als Rettungssanitäter hin und wieder Schichten auf einem Rettungswagen im Landkreis Regensburg.

 

 

Die Entstehung meiner Sammlung...

Bereits 2002 begann meine Sammelleidenschaft für alles, was mit Feuerwehr zu tun hat. Zunächst natürlich Spielzeug aller Art. Ebay eröffnete schnell neue Möglichkeiten: Somit erstand ich schon 2003 meinen ersten echten "Feuerwehrhelm". Es handelte sich dabei um einen Helm des Zivil- und Bevölkerungsschutzes. Fast zeitgleich bekam ich zu meinem 10. Geburtstag einen fabrikneuen Feuerwehrhelm aus dem Hause Schuberth geschenkt. Damit war der Grundstein für meine Sammelleidenschaft für Helme gelegt.

 

Das Bild links zeigt die Anfänge der Sammlung um 2003.

In den nächsten über 15 Jahren kamen somit weit über 300 Helme zusammen. Während die meisten Helme bei eBay ihren Besitzer gewechselt haben, gab es auch schon manche andere Gelegenheiten, den ein oder anderen Helm zu erwerben. Ein paar Beispiele im Folgenden:

  • Im Jahr 2005 vermittelte mich ein Bekannter unserer Familie, Pfarrer Semmet und seine Haushälterin, Frl. Hecht, zu einem tschechischen Feuerwehrhelm zur Zeit des ersten Weltkrieges, den wir persönlich in Tschechien abholten. Bei dieser Gelegenheit lernte ich den Feuerwehrkommandanten der Stadt Strazov kennen, der mir sogleich die Feuerwache zeigte und einen Jugendfeuerwehrhelm schenkte.
  • Einen Dräger Gallet konnte ich als einen der ersten Helme bei den Rescue Days 2004 in Augsburg erwerben.
  • Eine Feuerwehrkameradin tauschte für mich in Frankreich einen deutschen DIN-Helm gegen einen Dräger Gallet der Sapeurs Pompiers der Stadt Pau.
  • 2018 tauschte ein anderer Kamerad für mich einen DIN-Helm gegen einen Cairns Invader in den USA.
  • Einen Rosenbauer Heros der Berufsfeuerwehr Salzburg durfte ich Anfang 2017 persönlich vom Amtsleiter auf der dortigen Hauptfeuerwache in Empfang nehmen. Auf dem Heimweg konnte ich auch bei der FFW Zell am See einen Helm "abstauben".
  • Auf der Fire engineering, einer Fachmesse für Feuerwehr und Rettungsdienst, konnte ich 2006 in Köln einen alten, schwarzen Feuerwehrhelm mit Kamm von einem privaten Sammler kaufen.
  • 2010 fand ich sozusagen "auf dem Müll" in Leipzig auf der Interschutz zwei Helme, die der Fa. Dräger als Versuchsobjekte dienten, so auch meinen 60. Helm - einen Dräger Gallet mit Goldvisier und zwei dicken Brandlöchern.
  • Im Jahr 2017 lösten zwei Sammlerkollegen ihre beeindruckenden Sammlungen leider auf - für mich die einmalige Gelegenheit, an schöne und teilweise seltene Stücke zu gelangen.
  • 2018 schrieb ich einige Feuerwehren persönlich an mit der Bitte um einen Helmtausch. Von rund 30 kontaktierten Feuerwehren erhilelt ich nur eine einzige Antwort aus Vancouver (Kanada) - man schickte mir Anfang 2019 (kostenlos!) einen Cairns-Helm eines Rescue Officers. Vielen Dank! :)
  • Ein besonderes Highlight war meine USA-Reise 2019, bei der ich zwei deutsche DIN-Helme mitnahm und mit vier amerikanischen Helmen zurückkam. Noch schöner als die Helme war die persönliche Begegnung vor Ort - besondere Momente, die man nicht vergisst.
  • So ließe sich das noch weiter fortsetzen...

Jeder Helm ist irgendwo etwas besonderes, jeder erzählt seine eigene Geschichte. Somit ist es eigentlich falsch zu sagen "dieser Helm ist ein besonderer" - weil es eben alle irgendwo sind. Dennoch gibt es immer ein paar Highlights oder "Meilensteine", die ich auch nicht unerwähnt lassen will. So zum Beispiel der erste typisch amerikanische Helm (Nr. 58) in meiner Sammlung (seit 2010) aus West Alton (Bundesstaat Illinois) in exzellentem Zustand, der aus der Masse einfach durch sein edles und großes Erscheinungsbild heraussticht. Auch ein Blickfang ist der komplett silber verchromte und mit einem goldenen Visier und einer kunstvoll gravierten Frontplatte ausgestattete Dräger Gallet der Sapeur Pompier aus Frankreich. Besondere Freude bereitet mir auch ein Feuerwehrhelm aus Chicago in sehr gebrauchtem Zustand, aber gerade das macht ihn so schön. Und was natürlich nicht fehlen darf: Im Februar 2011 erhielt ich meinen ersten Helm vom FDNY, ein Morning Pride Ben 2 von der Ladder 22. Später folgte ein Helm der Squad 41 - eine von nur sieben Squad-Einheiten der New Yorker Feuerwehr.

Bild: 2019 im "FIRE-ZONE"-Fanshop des FDNY. Den Helm durfte ich leider nicht behalten... ;)
 

Die häufigste Frage von Leuten, die meine Sammlung  betrachten: "Und was ist jetzt da der älteste?" - Das  müsste ein  französischer Messinghelm mit Federbuschen, datiert  auf ca. 1840, sein.

Bis zum heutigen Tag kamen somit in über 15 Jahren Sammelleidenschaft über 400 Feuerwehrhelme mit Baujahren von 1840 bis heute, aus den 4 Kontinenten Afrika, Amerika, Europa und Asien, aus fast 60 Ländern - angefangen bei A wie Amerika über B wie Brasilien und vielen weiteren Ländern wie der Schweiz, Neuseeland und Belgien, Luxemburg und Frankreich, Japan und Singapur und viele viele weitere Länder - in meine Sammlung. Eine vollständige Auflistung findet Ihr unter "Aktuelles".

 

Ein Ende? Derzeit nicht in Sicht!

 

Bild links: Mit 11 Jahren bekam ich im Jahr 2004 diesen Feuerwehrhelm aus Berlin zum Namenstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Die Sammlung im Juni 2020 nach einer großen Umbauaktion. Mittig im Zimmer entstand ein "Tower" mit Helmen, ein in Eigenbau entstandenes Kragarmregal aus Holz und Glas, das insgesamt Platz für rund 100 Helme bietet. Rechts im Bild ist die eigene "Amerika-Wand" angesiedelt - hier finden alle Helme aus den USA ihren Platz. Am linken Bildrand ist eine von zwei Modellauto-Vitrinen zu sehen. Zu Schulzeiten war Modellbau im Maßstab 1:87 mein großes Hobby, das auch das Helmsammeln etwas verdrängte - heute ist es genau anders herum.

 


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